Montag, 4. Juni 2012

Überfluss

"Da stehe ich mit meinem schweren 
Einkaufskorb im Supermarkt. Mache ich 
mir bewusst, wie viele Menschen dafür 
arbeiten mussten, damit ich satt zu essen 
habe?"



Diese Zeilen habe ich heut morgen in meiner Losung für junge Leute gelesen. Und als ich dann gegen Mittag tatsächlich mit meinem Einkaufswagen an der Kasse gewartet habe, musste ich wieder darüber nachdenken.
Wer hat die Früchte geerntet? Welche Kuh wurde für meine Milch gemolken? Wo wurde der Saft gepresst und mein Wasser abgefüllt? Wer hat den Lastwagen gefahren, welche Verkäuferin die Regale eingeräumt? Ich kann die Menschen nicht zählen, die für meinen Einkaufswagen gearbeitet haben. Haben sie genug Geld dafür bekommen, um ihre Familien zu ernähren?  Arbeiten sie unter würdigen Bedingungen?

Und ich warte ganz selbstverständlich und leicht genervt an der Kasse, um das alles mit meinem Bafög zu bezahlen. Geld, für das ich für diese Menschen und die Gesellschaft noch kein Stück gearbeitet habe.
Und zu Hause? Wie viel von diesem Essen landet wirklich in meinem Magen, wie viel im Müll? Wie viel Abfall könnten wir der Umwelt und uns selbst ersparen, wenn alle etwas bewusster mit ihrem Essen umgehen würden?

Tageslosung:
Wenn du nun isst und satt wirst, so hüte dich, dass du nicht den HERRN vergisst.
5. Mose 6, 11-12

Kommentare:

  1. Jetzt bin ich aber paltt!! Les doch bitte mal diesen Blogeintrag: http://zartbitter8.blogspot.de/2012/06/creative-mind-wie-ein-brot-mein-denken.html

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  2. Ich bin wirklich begeistert.
    Endlich ein Blog, der genau meinen Geschmack trifft. Ich würde jetzt mal behaupten, er wird mein Leben bereichern! ;)

    Liebste Grüße

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