Samstag, 15. Juli 2017

Coming Home


Ich fahre nach einer anstrengenden Woche zum Haus meiner Eltern und schlafe vor Erschöpfung direkt auf der Couch ein. Eine halbe Stunde später werde ich mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen geweckt und ich genieße jeden Bissen, während im Fernsehen eine Märchenverfilmung läuft und die schönsten Kindheitserinnerungen in mir weckt. Später schlendere ich durch den Garten und nasche von den Früchten, die meine Großeltern seit eh und je in diesen Beeten anpflanzen. Und als ich auf der Schaukel sitze, auf der ich auch schon vor 20 Jahren saß und den riesigen Ahornbaum beobachte, der schon vor über 100 Jahren in unserem Hof stand, kann ich die Bedeutung des Wortes Heimat in jeder Faser meines Körpers spüren. Und ich bin unendlich dankbar dafür, dass es diesen Ort gibt, an dem ich mich immer zu Hause fühlen werde, an dem ich nicht stark sein muss, sondern mich einfach geborgen fühlen darf und wieder Kind sein kann, der mich meine Alltagssorgen vergessen lässt und mich daran erinnert, dass man nicht nur am anderen Ende der Welt zu sich selbst finden kann, sondern manchmal einfach zu den eigenen Wurzeln zurückkehren muss.


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